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Tutorial: GOTEK USB Floppy-Emulator inkl. Disketten Management Software

Floppy disks are like Jesus. They died to become the icon of saving.
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Disketten sterben nach und nach aus, daran ist nicht zu rütteln, schließlich sind sie äußerst anfällig, haben geringe Kapazität und werden kaum mehr hergestellt. Umso praktischer ist der Einsatz von USB Sticks als Floppy-Ersatz an einem speziellen Disketten-Emulator. Ich verwende seit geraumer Zeit die Modelle von GOTEK in diversen DOS-PCs und habe nachfolgend meine Erfahrungen und Empfehlungen als Floppy-Emulations-Tutorial für PC & DOS-Nutzer zusammengestellt.

Modelle und Auswahl des konkreten Floppy-Emulators

Schaut ihr in die einschlägigen Shops, so findet ihr zahlreiche Modelle vor, die sich anhand ihrer Bezeichnung leicht unterscheiden. Die Farbe lässt sich leicht am Buchstabe K erkennen, ist dieser in der Modellbezeichnung, so ist der Floppy-Emulator schwarz.

Ein Modell hat sich für meine Zwecke bewährt: Das SFR1M44-U100(K). Dennoch soll zunächst ein Überblick über die weiteren GOTEK-Modelle folgen, die teilweise für spezielle Anwendungsfälle konzipiert sind:

  • SFR1M44-U100(K) Standardmodell für Format 1.44MB 2HD MFM, 80 Zylinder, 160 Tracks, 18 Sektoren/Track, 512 Bytes/Sektor, Transferrate: 500 kbps, hier erhältlich in Grau, hier in Schwarz.
  • UFA1M44-100: Ist ein externer Floppy-Emulator und wird per USB-Kabel an den PC angeschlossen. Per Button kann durch die Floppys geschalten werden, ohne diese Hardware zeigt der Windows Explorer sonst nur Floppy 0 an. Deshalb nützlich, wenn ohne extra Software an einem modernen PC die auf dem USB-Stick emulierten Disketten verwaltet werden sollen, hier erhältlich.
  • SFR1M44-FU-DL: Unterstützt einen File-Mode, d. h. per Druck auf den linken Button werden Dateien bis 1,44MB vom Stick in den internen Speicher kopiert, bei Drücken des rechten Buttons wird wieder auf den Stick zurückkopiert. Bis 999 Verzeichnisse werden unterstützt, Auswahl des Ordners erfolgt über die beiden Buttons wenn kein Stick angesteckt ist. Dieses Modell gibt es hier zu kaufen.
  • SFRM72-TU100(K): Zur Verwendung von 720KB Disketten, nur zweistelliges Display, hier erhältlich.
  • Schwer zu bekommen, aber es gibt auch Emulatoren zum Anschluss an 26Pin FFC Flat-Flex-Cable/Folienkabel, zu erkennen an der Zahl 26 in der Modellbezeichnung.
  • In den einschlägigen Shops werden die GOTEKs teilweise unter der Marke Wingoneer, Yoosoo und anderen Namen vertrieben, es handelt sich aber immer um GOTEK-Modelle.
  • Es gibt noch einige weitere Floppy-Emulatoren für Spezialanwendungen: z. B. für Web-, Näh- & Strickmaschinen, CNC-Maschinen, oder als Ersatz-Diskettenlaufwerke für Musikinstrumente wie von YAMAHA, ROLAND oder KORG. Eine umfassende Modell-Übersicht bietet dieses PDF.

GOTEK Verpackung und Emulator in schwarz und beige eingeschaltet

SFR1M44-U100 / SFR1M44-U100K: Der 3,5″ USB Floppy-Emulator für nahezu alle Fälle

Grundlegend wurden die GOTEK-Emulatoren für Industriemaschinen entwickelt, um sterbende Disketten und die dazugehörigen Laufwerke gegen eine langlebige USB-Lösung auszutauschen. Für unsere Alt-PCs ist ein netter Nebeneffekt, dass die Laufwerke dank standardisierter IDC-34 Schnittstelle auch hier funktionieren. Das SFR1M44-U100(K) ist hierfür das Standard-Modell, erhältlich in den Farben Grau und Schwarz und geeignet für PCs aller Art. Ich habe diesen Floppy-Emulator ab 8088er CPU sowie in XT & AT Systemen getestet und konnte bislang keine Inkompatibilitäten feststellen, meine GOTEK-Laufwerke funktionierten immer einwandfrei.

GOTEK Emulator in Diskettenschacht eingebaut mit USB Floppy Stick

Das Modell SFR1M44-U100(K) besitzt ein 3-stelliges Display, bestehend aus drei 8-Segment-Anzeigen, und eine grüne Aktivitäts-LED, die beim Zugriff vom Hostsystem auf das Laufwerk aufleuchtet. Ist kein Stick angesteckt leuchten zwei kleine LED-Punkte in der Display-Anzeige, um zu signalisieren, dass kein Stick erkannt wurde. Kurios: Im Inneren ist noch eine rote LED zu finden, die immer aufleuchtet, wenn das Laufwerk selbst auf das Speichermedium zugreift. Als Speichermedien funktionieren übrigens auch Card-Reader, z. B. USB-auf-SD oder CF-Karte. Multicardreader konnte ich nicht zum Laufen bekommen.

Mit zwei Buttons an der Front wählt ihr die gewünschte Floppy vom Stick. Der linke Button ändert Zehnerstellen, der rechte die Einerstellen, beide Buttons zusammen erhöhen die 100er, was jedoch nur nützlich ist, wenn der USB Stick auf 1000 Floppys formatiert wurde. Die eingebaute Auto-Format-Funktion erreicht ihr durch Drücken beider Buttons beim Einschalten eures PCs, wodurch 1000 Floppy-Partitionen mit je 1,44MB erzeugt werden. 2GB sollte der USB-Stick dazu mindestens haben, wie ich in einem kommenden Artikel noch näher erklären werde.

GOTEK SFR1M44U100 mit CF & SD Kartenleser im USB Stick

Auf der Rückseite des GOTEKs befinden sich der typische 4Pin Diskettenlaufwerk-Stromanschluss sowie ein Standard IDC-34-Pin Floppy Connector. Einige Jumper für DS0/1 und MO-Signale sind ebenso vorhanden, eine minimale Erklärung, und deshalb von mir noch etwas erweitert, dafür liefert das ansonsten spartanische Manual:

  • J5 = undokumentiert
  • JA = READY Signal erzeugen (Funktion des Jumpers laut GOTEK nur bei den Modellen SFR1M44-TU100K & SFR1M44-U100K-R)
  • JC = undokumentiert
  • JB = undokumentiert
  • S0 = DS0 (drive select 0, zur Festlegung der Disk ID)
  • S1 = DS1 (drive select 1, voreingestellt für PC, da Floppykabel standardmäßig einen „Twist“ haben)
  • MO = Motor Signal (wenn das GOTEK-Laufwerk als einziges Floppy im System vorhanden ist, kann statt des DS0/1 der MO Jumper gesetzt werden, die Beschaltung des Pins lässt das Laufwerk dann unabhängig vom DS0/1 Signal bei jedem detektierten Hostzugriff aktiv werden. Im Mischbetrieb mit anderen Floppylaufwerken kann dies jedoch zu Kollisionen führen.

Ein weiterer Block mit nicht verlöteten Pins und Jumpern (J3, J4, RST) ist vorhanden, dieser wird insbesondere beim Flashen benötigt. Da das bei der Verwendung an einem PC nicht zwingend notwendig ist, siehe Abschnitt Flashen für weiterführende Links, überspringe ich diese Kontakte.

Interessant ist dagegen noch der verwendete Microcontroller: Es handelt sich um einen leistungsfähigen STM32F105RB mit ARM Cortex-M3 Architektur, 72MHz, 64KB SRAM und 128KB on-chip Flash Memory.

GOTEK SFR1M44U100-K Platine mit ARM Cortex-M3 CPU

Die restliche Software der beiliegenden CD ist eher unbrauchbar oder wird sogar mit Cracking Tools ausgeliefert, einschließlich Anleitung zur Benutzung des Keygens – unglaublich! Und hier steckt auch das zentrale Problem: Es fehlt dem Emulator eine halbwegs vernünftige Management-Software, um die 1000 virtuellen Disketten sinnvoll verwalten zu können. Denn steckt ihr einen bereits partitionierten und formatierten Stick einfach an einen normalen USB Anschluss eures PCs erscheint in der Regel nur Floppy 0 als Wechsellaufwerk und das war’s. Eine Lösung muss also her!

USB-Disketten-Verwaltung am PC mit dem ipcas Disketten-Manager

Der einfachste Weg eure Disketten auf den USB-Stick zu kopieren oder bei Bedarf wieder zu ändern ist entweder der Einsatz des GOTEK UFA1M44-100 mit USB-Anschluss für moderne PCs oder eine brauchbare Floppy Management Software. Während ihr mit dem GOTEK UFA1M44-100 per Button einzeln durch eure Disketten manövriert, leistet eine Software mitunter die Stapelverarbeitung zahlreicher Disks und zeigt die Speicherbelegung sowie weitere Gimmicks.

Eine solch praktische Software ist das kostenlose Batch Manage Tool v1.40i, welches ihr vom deutschen Entwickler ipcas, der selbst auch Floppy-Emulatoren herstellt, gratis downloaden könnt. Glücklicherweise funktionieren damit erstellte USB-Sticks hervorragend mit den GOTEK Emulatoren! Und die Software ist bis einschließlich Windows 10 auch mit aktuellen Rechnern kompatibel.

Der Nachteil des Batch Manage Tools ist allerdings, dass es nur 100 Floppys verwalten kann, während GOTEKs SFR1M44-U100(K) Laufwerke bis zu 1000 Disketten auf einem USB-Stick erkennen könnten. Meine Entscheidung ist, dass ich mit 100 Disks gut auskomme.

Und so geht’s: Ihr müsst den USB-Stick im 1. Schritt vorbereiten und mit der ipcas Software in 100 Floppy-Blöcke formatieren:

  1. ipcas Tool öffnen und USB-Stick an einen normalen USB-Anschluss eures PCs anstecken.
  2. Im Menü: USB Flash Drive –> Format klicken.
  3. Im neuen Fenster: Stick auswählen und 100 1,44MB Floppys anlegen,
  4. Nun „Begin to format“ klicken, OK klicken, warten, fertig.

ipcas Tool zum Formatieren für GOTEK Floppy Emulator Management Software Formatierungstool

Im 2. Schritt die Daten/Images kopieren: Einzelne Floppys können im ipcas-Tool per Doppelklick vom Stick geöffnet werden. Das ipcas Tool legt dazu auf eurer Festplatte einen Ordner an und öffnet diesen per Windows Explorer. Sollte das nicht gleich klappen, den genauen Pfad könnt ihr Menü unter Option –> Set… –> upload file root directory einsehen und bei Bedarf auch ändern. In diesen Arbeitsordner kopiert ihr einfach Eure gewünschten Dateien hinein. Anschließend im ipcas Tool ein Rechtsklick auf ebendiese Floppy und per Klick auf Save werden die Daten auf den Stick geschrieben. Fertig.

ipcas Management Software GOTEK Floppy Emulator 100 Disketten

Mehrere Disketten auf einen Schlag könnt ihr per Bulk-Open und Bulk-Save schneller bespielen. Und hier liegt die große Stärke des Tools, denn es öffnen sich einfach mehrere Ordner im Windows Explorer-Fenster. Ihr müsst jeweils Eure Dateien hineinkopieren, dann das Explorer-Fenster wieder schließen und zum Schluss wieder im ipcas-Tool mit Bulk-Save alles auf den Stick schreiben lassen. Geht ebenso super einfach.

ipcas Management Software GOTEK Floppy Emulator Bulk Open Edit Save

So könnt ihr, bei Bedarf auch bootfähige, Diskettenimages super schnell übertragen:

  1. Rechtsklick auf die gewünschte Floppy, die ein Image aufnehmen soll –> Write Image File…
  2. .IMG Datei auswählen –> Öffnen klicken –> Fertig.

Wenn ihr allerdings eine bootfähige Disk ändern wollt, verliert diese beim einfachen Kopieren von neuen Dateien ihr Boot-Flag. Das lässt sich mit einem Trick umgehen:

  1. Image von der entsprechenden Diskette vom USB-Stick ziehen: Rechtsklick auf die gewünschte Floppy –> Read Image File… –> Dateiname festlegen und .IMG Datei abspeichern.
  2. .IMG Datei mit dem Tool WinImage bearbeiten, z. B. eine Datei hinzufügen und anschließend das Image wieder exportieren (eine ausführliche Anleitung zu WinImage sprengt an dieser Stelle den Rahmen, kann ich bei Bedarf gerne nachliefern).
  3. Bearbeitete Image-Datei mit der ipcas Software wieder auf den Stick schreiben lassen (siehe oben).

Der ipcas Manager kann leider nur mit IMG-Files umgehen. Tipp hierzu: .IMA Images können einfach in .IMG umbenannt werden, andere Formate könnt ihr versuchen mit WinImage zu konvertieren oder, sofern sie nicht bootfähig sind, versuchen die darin liegenden Dateien zu entpacken.

1. Tipp: Mit dieser Liste den Überblick über eure virtuellen Disketten behalten

Um bei 100 Disketten nicht zu vergessen welche Disk an welcher Position ist, lohnt die Erstellung einer aussagekräftigen Liste. Ich habe mir dazu eine Blanko-Tabelle angefertigt, die ich euch hier als .docx und PDF zum Download anbiete:

GOTEK Emulator Floppy Liste zur Übersicht

2. Tipp: Slim-Floppy-Emulator selbstgebaut

Einige Laptops kamen einst mit sehr flachen Slim-Floppy-Laufwerken auf den Markt. Für diesen Fall einen Disketten-Emulator zu finden ist nicht schwierig, denn hier ist lediglich etwas Bastelarbeit angesagt. Es gibt zwar ein offizielles Slim-Laufwerk, hier ist es erhältlich, dessen Funktion habe ich jedoch in PCs bislang nicht getestet. Eure Erfahrung ist in den Kommentaren natürlich gerne gesehen!

Sofern euer Laptop einen Standard IDC-34Pin-Anschluss besitzt, ist meine Empfehlung die Verwendung des hier vorgestellten SFR1M44-U100(K). Da das Plastikgehäuse aus zwei leicht entfernbaren Teilen besteht, kann durch Weglassen der Oberschale ein paar Millimeter gewonnen werden, durch entfernen beider Hälften wird die Platine äußerst flach und kann mit einer eigenen kleinen Halterung im Gerät fixiert werden. Hierfür bieten sich insbesondere die 5 kleinen Löcher in der Platine an, die ihr z. B. mit Abstandshaltern versehen könnt. Montage im Gehäuse dann mit kleinen Schräubchen durch die Gehäusewand.

GOTEK SFR1M44U100(K) Floppy-Emulator Slim im Eigenbau

Hat euer Laptop hingegen einen 26Pin-ZIF-Anschluss, siehe Nullkraftsockel, wird es schwieriger. Ihr benötigt einen dazu passenden Disketten-Emulator, der diesen flachen Flexfolien-Anschluss mitbringt. Wie oben erwähnt, erkennbar an der Zahl 26 im GOTEK-Modellname.

Alternativ ließe sich auch ein sogenannter Floppy Belt nutzen, was nichts anderes als ein 26 zu 34 Pin-Adapter ist, z. B. in dieser Art. Hierbei unbedingt die Pitch-Size beachten, d. h. ob der Abstand der Folienkontakte 1 mm oder 1,25 mm beträgt. Ggf. vor Benutzung die Pinbelegung eures PC-Anschlusses nochmal durchmessen!

Firmware-Exkurs: Komplizierter am AMIGA, Easy am PC und auch für ATARI gibt's eine Lösung!

Und zum Schluss noch ein Exkurs zu den verschiedenen Firmwares. Während es für AMIGA zwei unterschiedliche Varianten gibt, HxC und Cortex, so sind hierzu bereits sehr gute Flashing-Tutorials verfügbar, beispielsweise hier bei Mingos Commodorepage, hier im englischen Cortexblog sowie von David Ludwig a.k.a. Norths. Glücklicherweise ist der Einsatz am PC, egal welchen Alters, um ein vielfaches einfacher, denn geflasht werden müssen die GOTEK Floppy-Emulatoren hierfür nämlich nicht.

Auch Fans von ATARI (ST) Heimcomputern können diesen Emulator nutzen, ein gutes Tutorial liefert hierzu Chris auf tonmann.com. Er erklärt auch einen Mod, der das Disk Change Signal erzeugt.

Um herauszufinden welche Firmware-Version in eurem Floppy-Emulator werkelt, müsst ihr einfach beim Einschalten beide Emulator-Buttons drücken. Aber Vorsicht, steckt dabei ein USB-Stick am GOTEK, oder wird ein Stick angesteckt während die Version eingeblendet wird, so wird dieser ohne weitere Vorwarnung einfach mit der integrierten Format-Routine gelöscht. PC also nochmal aus- und einschalten! Meine Laufwerke melden übrigens der Reihe nach „U00“, das ist die Kennung des SFR1M44-U100(K) Modells, sowie „126“ und „F01“, welches die Firmware-Version ist.

Fazit: Ideal für Retro-Bastler!

Egal ob ihr die GOTEK-Floppy-Emulatoren im AMIGA, ATARI oder PC einsetzen wollt, ihr werdet es nicht bereuen. Ich habe bereits 5 solcher Laufwerke im Einsatz und bin super zufrieden. Meine einzigen Kritikpunkte sind die teilweise langen Lieferzeiten aus China und die dünne Softwarebeigabe. Mit ersterem Manko lässt sich leben, letzteres lässt sich dank der ipcas Software beheben, sofern ihr mit 100 Disketten pro Stick auskommt.

Betrachte ich den Preis von ca. 20-30€, so sind die genannten Kritikpunkte, die sich nicht oder mit anderen Lösungen nur teuer vermeiden lassen, verschmerzbar. Ihr werdet sehen, wenn ihr mit den Floppy-Emulatoren von GOTEK anfangt, bestellt ihr ganz schnell noch weitere! :-)

Weiterführende Artikel und Tutorials zum Thema:

Warum wird im Windows-Explorer der Floppy-Stick nur als 1.44MB großes Laufwerk angezeigt? Und wie kann ein fertiger Stick 1:1 kopiert werden? Dies und mehr beantworte ich in den folgenden Artikeln:

Fragen und Wünsche gern in die Kommentare: Wie sind eure Erfahrungen? In welchen Szenarien seid ihr mit den GOTEKs auf Probleme gestoßen? Oder habt ihr sogar noch weitere Tipps? Die Kommentar warten auf euren Input!

Hier ist der GOTEK SFR1M44-U100(K) Disketten-Emulator erhältlich: Zum Shop
FLOPPY-EMULATOR IN GRAU BEI AMAZON KAUFEN
Der SFR1M44-U100 ist in nostalgischem Grau bei Amazon erhältlich. Häufig chinesische Händler mit etwas längerer Lieferzeit.
GRAUE VARIANTE BEI EBAY KAUFEN
Ebenso ist die klassische Farbvariante bei eBay erhältlich. Teilweise chinesische Händler, wenn ihr genau schaut, findet ihr auch deutsche Angebote, z. B. dieses hier:
SCHWARZE VARIANTE BEI AMAZON KAUFEN
Wer das Glück hat ein schwarzes Retro-Computer zu besitzen, wird mit diesem Floppy-Emulator in Schwarz glücklich. Wie oben: Manche Amazon-Händler mit langer Lieferzeit. Hier direkt von Amazon:
SCHWARZEN FLOPPY-EMULATOR BEI EBAY KAUFEN
Und auf eBay gibt es die GOTEK Laufwerke natürlich ebenso zu kaufen, mit Glück auch wieder bei deutschen Händlern, z. B. bei diesem hier:

16 Kommentare

  • Frank sagt:

    Unglaublich was es alles gibt. Ich selbst bin ja eher der Anwender und freue mich, wenn es so einfach wie möglich funktioniert. Das ist dann wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass ich nichts von Hardware-Bastelei verstehe. Im Grunde finde ich es schade aber jetzt noch mal damit anfangen? Da gibt es zu viele andere Dinge, die ich testen will:))

    • Hey Frank, danke für Deinen Kommentar! Ja, es ist schon verrückt was es so zu kaufen gibt. Aber keine Angst, vor allem am PC ist es gar nicht so schwer, einen solchen Emulator zu nutzen: Einbauen und das Teil funktioniert in der Regel sofort. So lange Dein Computer PC-kompatibel ist, sind flashen, jumpern oder ähnliche Späße nicht erforderlich.

    • Andreas Jauernig sagt:

      Hallo – ich haben eine Frage an die Gemeinde hier! Ich versuche einen Emulator von Gotek als Ersatz für das Diskettenlaufwerk in einem Nähautomaten von BROTHER BAS 311A zu installieren , was mir bisher nicht gelungen ist. Es ist darin eine FDD 720k der Marke TEAC verbaut. Kann mir da jemand einen Tipp geben?

      Danke Andreas

      • Hey Andreas,

        ich würde versuchen die SFRM72x Modelle zu testen, aber auch ein Blick in das im Artikel verlinkte GOTEK PDF mit den einzelnen Modellen für spezielle Anwendungsfälle kann nicht schaden. Und ich würde auch bei Deinem Maschinen-Hersteller Brother anfragen, ob Dein Modell 1,44MB Laufwerke verträgt bzw. ob noch technische Dokumente zum Laufwerksanschluss verfügbar sind.

        Und als letzten Punkt kann ich immer wieder anraten die Jumper Einstellungen des GOTEK Laufwerks genau zu prüfen. Denn während an normalen PCs in der Regel nichts verstellt werden muss, braucht es bei sehr alten oder exotischen Geräten ggf. Änderungen ob das Laufwerk als A oder B (Jumper DS0/DS1) angesprochen werden soll. Diese Thematik hängt auch mit dem Twist in manchen Floppy-Kabeln zusammen. Zum Verständnis kann ich diesen Link empfehlen, dort wird der Zusammenhang zwischen dem Twist im Kabel und dem Laufwerksbuchstabe bzw. den DS0/1 Signalen anschaulich erklärt.

        VG, Axel

        PS: Sieh mal hier, für Deine Maschine scheint es spezielle Floppy Emulatoren von der Firma Richpeace zu geben.

  • Dave sagt:

    Kann ich denn jedes Gotek für den Amiga nutzen?

    • Hey Dave! Um sicher zu gehen würde ich Dir zum hier besprochenen GOTEK Floppy Emulator raten! Denn einerseits wird dieser auch von den im Artikel verlinkten Webseiten verwendet, die sich mit der Floppy Emulation an Commodore / AMIGA Geräten befassen (siehe Abschnitt Firmware-Exkurs). Andererseits findest Du dort auch Schritt für Schritt Anleitungen, wie Du genau den SFR1M44-U100(K) flashen kannst. Das ist bei der Verwendung am PC nicht nötig, jedoch für ältere, nicht PC-kompatible Heimcomputer, wie z.B. dem AMIGA, zwingend erforderlich.

  • […] verwenden, um den Sound möglichst sparsam zu codieren. Letztlich soll es auf einige wenige Floppy Disks passen, weshalb um jedes Kilobyte gekämpft und wo immer es nur geht Speicher gespart wird. Bei […]

  • Andy sagt:

    Hey Axel,

    alles toll erklärt, den SFR1M44-U100 hab ich vier mal im Einsatz an NC Maschinen einfach einstecken fertig!
    Jetzt hab ich nur ein Problem zwei meiner Maschinen haben eine ältere Steuerung wo ein FD1037A Floppy von NEC verbaut wurde ich hab den SFR1M44-U100 eingebaut und den SFRM72-FU und jetzt noch SFRM72-TU100K.
    Ich dachte immer sollte klappen, ich hätte den richtigen ausgewählt. Doch nichts war´s hast Du mir eine Lösung?
    Danke für eine Positive Antwort

    • Hallo Andy,

      danke für Deinen Kommentar! Ich denke die SFR72xxx Modelle wären auch meine Empfehlung gewesen, da Dein altes NEC FC1037A ebenfalls ein 720KB Laufwerk ist. Warum das nun nicht geht kann ich nur schwer sagen, aber möglicherweise ist ja nicht Dein altes NEC Floppy Laufwerk defekt, sondern der Controller in der Maschine oder das Kabel? An der Schnittstelle kann es meiner Meinung nach nicht liegen, die ist laut http://jope.fi/drives/necflopp.txt bei Deinem alten Floppy bereits nach Standard beschalten (im Gegensatz zu manch anderen, exotischen Laufwerken).

      Einen fruchtbaren Ansatz sehe ich dagegen darin, die Jumper vom alten Laufwerk zu prüfen, insbesondere nach dem DX Jumper würde ich schauen. Der stellt bei Deinem alten Floppy ein, ob Du ein Kabel mit oder ohne „Twist“ verwendest. Je nach seiner Einstellung (bzw. je nachdem was Du für ein Kabel nutzt), musst Du das GOTEK Laufwerk passend jumpern. Infos dazu siehe im eben verlinkten Textdokument und in den Erklärungen zu den den Jumper Settings im Artikel oben. Eventuell hat auch Deine Maschine noch Einstellungen oder Jumper die mit dem NEC harmonieren, aber beim GOTEK Probleme bereiten. Viel Erfolg!

  • Andy sagt:

    Hey Axel,

    danke für deine wirklich verdammt schnelle Antwort!!!!
    Also am NEC Floppy liegt es nicht der läuft noch ich wollte nur alles auf USB umswitchen.
    Am Kabel kann ich nicht feststellen ob es ein gedrehtes ist oder nicht, es ist ein Flachbandkabel vom Maschinen Hersteller wo noch mehr als nur das Floppy dranhängt und Jumper sind am Floppy nicht groß zu identifizieren ist zwar da aber wie gesagt steckt halt wo.
    Wie kann ich am Gotek auf „Twist“ Jumpern ?
    Probier ich einfach mal aus :-)
    Danke schon mal im voraus.

  • […] ich bereits im ersten Artikel zum GOTEK SFR1M44-U100(K) beschrieben habe, könnt ihr eure Floppy-Sticks entweder direkt mit dem GOTEK-Laufwerk auf 1000 […]

  • […] Anleitung: GOTEK USB Floppy-Emulator inkl. Disketten Management Software […]

  • Peter Bengelmann sagt:

    Alles super toll erklärt. Habe dennoch Problem. Meinen USB-Stick habe ich mit der Software formatiert. Der Stck hat jetzt 1,44 MB (obwohl er eigentlich 4 GB hat). Ich sehe im PC nur den einen Ordner des Sticks. Im Batch Manage Tool habe ich 100 einzelne Disks mit je 1,39 MB. Der Floppy Emulator ist in meinem Roland Keyboard eingebaut, nicht im PC. Wie bekomme ich jetzt meine STL Dateien in die einzelnen 100 Disks? Wenn ich maximal 1,39 MB Styles auf den Stck mache, funktioniert das im Keyboard einwandfrei. Ich bräuchte abe natürlich 100x 1,39 MB in den einzelnen Disks. Kome da irgendwie nicht weiter. Kann mir jemand helfen, ist sehr dringend? Musikalische grüße Peter Bengelmann

    • Danke Peter für Deinen Kommentar und auch Deine Mails.

      Kurzum für alle die hier ebenfalls auf Probleme stoßen, die Lösung ist den Arbeitspfad des ipcas-Tools zu ändern. Das ipcas Tool legt auf eurer Festplatte für jede geöffnete Floppy einen Ordner an, in den die gewünschten Dateien kopiert werden müssen. Klickt man im ipcas Tool auf eine beliebige Floppy, so öffnet sich der Windows Explorer mit eben jenem Ordner. Sollte das nicht gleich klappen, kann der Arbeitspfad im Menü unter Option –> Set… –> upload file root directory eingesehen und bei Bedarf auch geändert werden.

      Und zur Frage, warum im Windows-Explorer nur ein 1.44 MB großes Laufwerk angezeigt wird, habe ich ein separates Tutorial inkl. Analyse geschrieben, zu finden im Artikel unter weiterführende Links.

      Viele Grüße, Axel

  • Steve sagt:

    Hi, ich habe einen Gotek Emulator gegen ein Teca FD-235HF getauscht und soweit funktioniert alles. Ich habe 1oo Partitionen die sich am PC lesen und beschreiben lassen.
    Das Gotek liest, lädt, bootet und speichert ohne Probleme.
    Allerdings ist es mir nicht ganz Möglich, Daten zu speichern welche 1,44MB überschreiten.
    Bei dem Floppy Drive wurde ich aufgefordert, eine neue Diskette einzulegen und der Speichervorgang wird fortgesetzt.
    Versuche ich selbes mit dem Emulator, so gelingt dies nur bedingt.
    Schalte ich z. B. von Partition O5 weiter zu 06, so werde ich weiter aufgefordert eine neue Diskette einzulegen.
    Ich schalte weiter durch und irgendwann findet er ein neues Image z.B. unter 17,21,43, etc., aber nicht fortlaufend.
    Wo könnte der Fehler liegen, den ich mache?
    Ich habe keine Änderung an den Jumpern vorgenommen, da alles andere Funktioniert.
    Vielen Dank vorab!

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