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Biowaffenschutz im Luxushotel Skyhill

Survival & Crafting im Indie Rogue-like Sidescroller Skyhill
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Die Jungs und Mädels von Daedalic Entertainment haben sich mit Mandragora ans Werk gemacht, ein weiteres Survivalgame zu entwickeln. Genauer gesagt ist es ein Roguelike im Noir-Stil der 50er und 60er Jahre.

Welcome to the Hotel Skyhill-fornia

Ihr kommt für einen Geschäftstermin spät Abends irgendwo an und wollt nur noch eins: In ein weiches Bett. Das Skyhill Hotel ist das Beste der Stadt, hat jeden vorstellbaren Luxus und natürlich checkt ihr auch direkt in die Penthouse Suite ein. Schließlich habt ihr im Spiel Geld und wollt euch auch mal was gönnen. Also fahrt ihr flux rauf in die 100. Etage, bestellt euch noch was auf’s Zimmer und genießt die Aussicht.

Zum Einschlafen wird natürlich der Fernseher eingeschaltet. Endlich Entspannung? Wäre da nicht diese bedrohliche Nachrichtensendung, könnte vom ganz normalen Leben eines gemachten Geschäftsmanns die Rede sein. Die TV-Moderatorin warnt vor einem biologischen Angriff und verbreitet mit ihrer Stimme Angst und Schrecken!

Natürlich hat unsere Luxus-Suite ein modernes, biologisches Schutzsystem, das uns vor allen Eventualitäten schützen sollte. Allerdings nicht vor den Folgen des grünen Atompilzes, der im nächsten Augenblick den nächtlichen Himmel erhellt und die ganze Stadt in eine Mutantenhölle verwandelt. Hier beginnt die Zombieapokalypse von Daedalics Skyhill und wirft euch in die Geschichte von Lebemann Perry Jason, der nun in diesem vermeintlich schönen Hotel gefangen ist.

Hochhaus des Schreckens

Als Reicher habt ihr kein Problem mit der Beschaffung von Geld. Geht die Welt jedoch den Bach hinunter, hilft alles Geld der Welt auch nicht mehr. In jener schicksalsträchtigen Nacht verwandelt sich die restliche Stadt in eine Mutanten-Apokalypse und ihr seid scheinbar der letzte Überlebende. Jetzt zählt nur noch der blanke Überlebenswille und Einfallsreichtum, um das letzte kostbare Gut, das eigene Leben, zu behalten.

Da die Vorräte irgendwann knapp werden, beschließt Perry – also ihr – bis ins Erdgeschoss zu gelangen. Euer Plan wird allerdings von hungrigen Monstern durchkreuzt, die nach eurem Fleisch und Blut trachten. Um jetzt noch diesem Albtraum entfliehen zu können, müsst ihr geschickt mit Nahrung, Medizin und anderen Gegenständen umgehen, die ihr in den verseuchten Fluren und Zimmern des Skyhill Hotels findet.

Dabei spielt das eingebaute Crafting-System eine zentrale Rolle. Es gilt Nahrung zu beschaffen, Waffen aufzuwerten und andere Gegenstände zum Überleben zu bekommen. Das ist alles andere als einfach und sterbt ihr durch den Hungertod oder eins der abartig kräftigen Monster, ist dies ein genretypischer permanent-death – ihr beginnt von vorn. Im Kampf mit den Monstern prügelt ihr euch dann rundenbasiert durch das Game, um euer Gegner nach deren Ableben zu fleddern. Damit die Lernkurve gering bleibt und der Schwierigkeitsgrad hoch, werden die Mutanten, aber auch die Items und sogar Räume bei jedem Spielstart zufällig verteilt.

Das Penthouse ist der einzige Fixpunkt, an den ihr euch halbwegs sicher zurückziehen könnt. Halbwegs deswegen, da in den Schlafzyklen positive oder aber negative Ereignisse passieren können. Da greift auch das biologische Schutzsystem nicht mehr. Was genau passiert, hängt jedoch von euren vorher getroffenen Spielentscheidungen ab. Diese beeinflussen den Spielablauf nachhaltig und führen – sofern ihr denn bis zum Schluss überlebt und nicht schon verfrüht aus dem Leben auscheckt – zu einem von drei verschiedenen Spielenden.

Ersteindruck zu Daedalics Skyhill

Skyhill scheint ein sehr schweres Game zu werden, denn der Kampf ums Überleben erfordert viel Geschick. Obwohl mir die Idee hinter dem Spiel sehr gefällt, sind die Flure des Hochhauses jeweils mit nur zwei Seitenräumen ausgestattet und jede Etage ist irgendwie monoton und gleich aufgebaut. Die Monster scheinen wesentlich stärker zu sein als man selbst und ohne heftige Verletzungen einen Kampf zu überstehen, das ist – zumindest in der von mir gesehenen Preview-Version – schier unmöglich. Durch den Zufallsfaktor sollte die Wiederspielbarkeit jedoch auf hohem Niveau liegen. Ich bin sehr auf die finale Version gespannt. Lange muss ich nicht mehr warten, das Spiel erscheint im Oktober 15 im Steam Early Access.

Update 23.10.2018 – Release für PS4 & XBOX

Nach 3 Jahren weiterer Entwicklung erscheint das Game nun auch für oben genannte Konsolen. Den aktuellen Release-Trailer dazu haben wir hier:

1 Kommentar

  • Avatar Poly sagt:

    Hab mir vor längerer Zeit mal die Demo angeschaut und die hat echt Spaß gemacht. Laut diverser Reviews gibt es jedoch über die Demo hinaus gar nicht mehr sooo viel zu entdecken, weswegen ich letztendlich doch lieber auf nen Sale warte. Hoffentlich bauen sie auf dem Konzept auf und bringen einen ausgefeilteren Nachfolger. Gibt imo zu wenig gute Solo-Survival-Games und zu viele miese Multiplayer-Ableger.

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