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Hart, härter, Ninja Gaiden!

Leiden, lachen und verzweifeln: Ninja Gaiden angespielt!
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Heutzutage machen schwierige Spiele großen Wirbel um ihren Schwierigkeitsgrad und lösen endlose Diskussionen aus. Das war früher anders. Spiele waren öfters gnadenlos schwer, um nicht zu sagen knallhart und auch stellenweise richtig unfair. Zum Beispiel das erste Turtles für das NES, Battletoads oder Ghouls ’n Ghosts. Ich könnte ewig weiter aufzählen, doch im Grunde möchte ich nur noch eins nennen: Ninja Gaiden!

Geldmaschine Arcadehalle

Die Welt der Videogames spielte sich insbesondere in den 70ern und 80ern vor allem in Arcade-Hallen ab – außer natürlich in Deutschland aufgrund des Glückspielgesetzes – und die Hersteller wollten durch den schnellen virtuellen Tod natürlich viel Geld verdienen. Durch knackige Herausforderungen konnte man den Spielern so den ein oder anderen Cent, bzw. damals noch Pfennig, aus der Tasche ziehen. Auf diese Weise wurde ich selbst mehrmals „Opfer“ des Geldnachwerfens, insbesondere wenn ich mit meiner Familie in meiner Kindheit im Urlaub war. An Österreich erinnere ich mich besonders; und aus heutiger Sicht schienen die Jugendschutzgesetze dort besonders lasch gewesen zu sein. Goldeneye mit 12 Lenzen zu kaufen, war in Deutschland durch die Indizierung Anfang 1998 undenkbar!

Ninja Gaiden – nicht’s für schwache Nerven

Bekannt für die außergewöhnliche Härte ist vor allem die Ninja Gaiden Reihe, die es auf dem NES auf 3 Teile brachte und auch auf neueren Konsolen einige Remakes erhielt. Aber auch Heimcomputerversionen für ATARI ST und Amiga erschienen, ebenso wie mobile Fassungen für Segas Game Gear, Nintendo DS und PS Vita. Die XBOX Umsetzung schaffte es sogar in die Top 1001 Videospiele, die man vor seinem Tod gespielt haben sollte! Für die heutige Ausgabe meiner „Angespielt“-Reihe, habe ich mir aber die SNES Version geschnappt. Für den Super Nintendo erschien das Spiel unter anderem als praktisches 3 in 1 Modul, und was soll ich sagen… ich liebe mein SNES einfach!

Entwickler der erfolgreichen Beat ‚em up Reihe ist die japanische Firma Tecmo, die heute vor allem für mobile JRPGs und die Dynasty Warriors Spiele bekannt ist. Tecmo hat uns  für Ninja Gaiden eine typische Revenge-Story gestrickt, die sich um den Hauptcharakter Ryu Hayabusa und den Tod seines Vaters dreht. Ähnlich wie im sehr beliebten Shenmue oder jedem klassischen Jean Claude Van-Damme Film. Da ich unbedingt die Faszination dieser Spielreihe auch selbst spüren wollte – vor allem als alter Shinobi Fan – habe ich mir deswegen meine Brüder geschnappt, um gemeinsam in die erbarmungslose Ninja Hölle aufzubrechen!

Fazit: 50 Minuten leiden, lachen und verzweifeln

Puuh… Wie ihr gesehen habt, war das eine richtig harte Nummer! Leider konnten wir das Game nicht ganz durchspielen, aber wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß. Ich glaube das konnte man auch sehen. Ich liebe solche Spiele einfach: Einsteigen, lernen und um jeden Zentimeter kämpfen. Und zwar solange, bis man das Spiel und auch den allerletzten Gegner geknackt hat. Wir haben nach der Aufnahme noch ca 30-40 Minuten weitergespielt und diese extrem fiese Sprungpassage letztendlich gemeistert. Das könnt ihr am Ende des Videos auch ganz kurz sehen. Allerdings zieht der Schwierigkeitsgrad danach nochmal ordentlich an. Heftig… Vielleicht gibt es in naher Zukunft ein Wiedersehen mit der Reihe. Es fehlen schließlich noch Ninja Gaiden 2 & 3, die auch noch gespielt werden wollen. Ich fand Teil 1 schon sehr sehr gut, da geht also noch ‚was.

Wollt ihr noch mehr aus meiner „Angespielt“-Reihe sehen? In der vergangenen Folge gab es witzige Hindernisse am C64 und emotionale Momente bei bei Turrican & Switchblade. Na dann, bis zum nächsten Video, Freunde der Sonne!

Euer Green Ranger

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